Ein Mann

John Fitzgerald Kennedy: amerikanischer Präsident von 1960 bis 1963, Mythos, Hoffnungskandidat ethnischer und religiöser Minderheiten, Krisenmanager, zögernder Krieger, Machtloser im Zentrum der Macht.

Eine Idee

Die Stimme und die Worte dieses Mannes auf musikalischer und visueller Ebene reflektieren, ihre historische, politische, gesellschaftliche und humane Relevanz - weit über sein Einzelschicksal hinaus - aufzeigen und so die Rede in den größeren Kontext einer Reflexion über die conditio humana einordnen.

Eine politische Rede wird von den meisten in erster Linie hörend wahrgenommen. 1963 war das noch zutreffender, da zu dieser Zeit nur eine Minderheit einen Fernseher ihr eigen nennen konnte. Das gewisse Etwas, das die Worte Kennedys so eindringlich macht und uns auch heute noch direkt anspricht, rührt vor allem von der individuellen Klangfärbung seiner Stimme, von seinem eigenwilligen Duktus und nicht zuletzt vom Groove seiner Sprache her.

Diese unterschiedlichen Ebenen der Rede und ihrer Wirkungsweise bilden den Ausgangspunkt und das Gegenüber für die musikalische und visuelle Kreation der JFK-Show.